SEMINARANKÜNDIGUNG

„Wertschätzung - Der Weg zum Erfolg“
Das Seminar zum Buch "Berufsprinzip - Mensch sein" von Elisabeth Zechmeister

Sind Freude und Wertschätzung heute noch gefragt?
Oder geht es lediglich um unser Funktionieren?

Für ein erfülltes, erfolgreiches und gesundes Leben
reicht bloßes Funktionieren nicht aus...

Termin und Preis: auf Anfrage elisabeth@nlpacademy.at

BUCHPRÄSENTATION

„Berufsprinzip - Mensch sein“
von Hubert Worliczek und Elisabeth Zechmeister

Quer durch alle Branchen sind Menschen psychischem und physischem Druck und Stress ausgesetzt. Die aktuelle Wirtschaftskrise spricht die Angst ums Überleben an und löst häufig übereilte Reaktionen aus.

Schwere Zeiten treiben so manchen Manager dazu, harte Maßnahmen ohne Rücksicht auf den Menschen zu setzen. Doch gerade in diesen Zeiten brauchen Unternehmen die Motivation ihrer MitarbeiterInnen.

Die Gehirnforschung zeigt, dass im Arbeitsleben immer wieder instinktive Verteidigungs- und Angriffshaltungen durchbrechen. Doch während ein Krokodil keine anderen Reaktionsmöglichkeiten kennt, als zuzubeißen oder notfalls zu flüchten, stehen dem Menschen zahlreiche andere – intelligente - Wege offen, um zu reagieren.

Wertschätzung und Achtung für sich und andere sind machtvolle treibende Kräfte und entscheidend für den Erfolg des Einzelnen und des Unternehmens. Den Ausschlag zwischen Wachstum und Niedergang geben oft die menschlichen Komponenten.

An Hand des Modells der „7 Lebensebenen“ zeigen die Autoren auf, wie „hard facts“ und „soft facts“ zu einem erfolgreichen Ganzen zu integrieren sind.

Veröffentlichen Sie Ihre Feedbacks, Ihre zustimmenden
oder kritischen Kommentare und Ihre eigenen Erfahrungenin unserem Weblog unter: http://berufsprinzipmenschsein.blogspot.com/

Berufsprinzip Mensch sein : Das Seminar zum Buch


„NLP verändert Schule“
von Univ. Lekt. Mag. Dr. Elisabeth Zechmeister, Books on Demand GmbH, Norderstedt 2007

Rezension von Heinz Raab


Das Buch ist als wissenschaftliche Studie über die Auswirkungen eines gezielten NLP-Trainings auf die Schulleistung und Motivation von Schulkindern entstanden. Es ist in zweifacher Hinsicht von hohem Wert für Pädagogen und Neurolinguisten, weil es als eine Dissertation die Ansprüche an die Wissenschaftlichkeit der Aussagen erfüllt und weil es durch seine Praxisnähe zum Schulalltag für Pädagogen eine Fundgrube an Übungen und Techniken darstellt, die leicht umsetzbar sind. Das alles schildert Frau Zechmeister aus der Sicht und Erfahrung als Lehrerin, Lehrerbildnerin und Psychologin. Mit dieser Dissertation lassen sich die Einwände gegen den Einsatz von NLP-Elementen im Unterricht widerlegen und die pauschale Verurteilung des NLPs, es sei nicht wissenschaftlich abgesichert, lässt sich damit aufheben.


Robert Dilts, der bedeutendste Entwickler des NLP, schreibt in seinem ausführlichen Vorwort, dass von Anfang an das NLP in seiner Anwendung im erzieherischen Bereich mit seinen Prinzipien und Methoden die meisten Erfolge versprach. Das hat sich in der Folgezeit bewahrheitet. Weil NLP mehr Wert auf Nützlichkeit legte und weniger auf „Wahrheit“, geschah wenig akademische Forschung. Warum auch? Seine Nützlichkeit im Bildungsbereich war ja so offenkundig. So lobt Dilts die Autorin folgerichtig dafür, dass sie die Ergebnisse der NLP-Anwendung darstellt und nicht die „Wahrheit“ von NLP zu beweisen versucht. Dennoch weiß auch Dilts um die Wichtigkeit von wissenschaftlicher Fundierung für die Anerkennung des NLPs im öffentlichen Bewusstsein und spricht der Autorin seine volle Anerkennung für ihre Leistung aus.


Da sich das Buch an alle Menschen wendet, die einen Bezug zu Schule haben, aber i. d. R. nicht in NLP ausgebildet sind, führt die Autorin ihre Leser zuerst einmal in die Begrifflichkeit des NLPs und in die Möglichkeiten seiner Anwendung im schulischen Bereich ein. In den Unterkapiteln „NLP für Lehrer“ und „NLP für Schüler“ beschreibt sie die wichtigsten Formate, die zum Einsatz kommen. Den Themen Motivation und Lernerfolg widmet sie zwei Kapitel. Im restlichen Drittel des Buches stellt sie die von ihr durchgeführte Untersuchung vor.


Die in der Öffentlichkeit meist nur vordergründig geführte Diskussion der Pisa-Studie lenkt die Hauptaufmerksamkeit auf den Mehrerwerb von kognitivem Wissen. Wie gebannt starren auch die Politiker auf die Statistiken dieser Studie und leiten daraus ihre Reformvorschläge ab. Das Wohlbefinden von Lehrern und Schülern, deren Freude am Lehren und Lernen, gerät ihnen dabei aus dem Blick. Dass Schule ganz entscheidend für die Lebensqualität ganzer Generationen verantwortlich sein kann, wird nicht in Betracht gezogen. Die enorme emotionale Belastung für die Lehrkräfte durch immer schwieriger werdende Kinder und durch die übersteigerten Anforderungen an die Schule durch die Öffentlichkeit verursacht eine immer mehr Burn-out-Syndrome und Frühpensionierungen bei Lehrern. Viele Schulleiterstellen bleiben lange unbesetzt, weil eine falsch beratene Kultusbürokratie immer mehr Verwaltungsarbeit aufbürdet und so den Schulleiter von seiner eigentlichen Aufgabe abhält, seine Schule zu einem Ort des lustvollen und erfolgreichen Lernens zu machen.


Da ist es so erhellend, von der Autorin zu hören, dass der Bereich Selbstmanagement aus dem NLP-Angebot am meisten Hilfestellung für die Unterrichtsarbeit bringt. In vielen überzeugenden Beispielen zeigt Frau Zechmeister auf, welche Mittel Lehrer einsetzen können, um nicht in den Sog von Ärger und Frustration zu geraten, wie sie ein Lernklima erzeugen können, in dem Lehrer und Schüler gemeinsam sich für Lerninhalte begeistern können. Sie kommt in ihren Darlegungen ohne einen für den Laien unverständlichen NLP-Jargon aus. Dennoch gelingt es ihr, die hinter den NLP-Begriffen und –Techniken stehende Ethik sichtbar zu machen. In diesem Abschnitt „NLP für Lehrer“ lässt sie kein relevantes Thema aus. Dessen Lektüre würde schon alleine einen ganz neuen Blick auf Schule und Unterrichten ermöglichen.


Im Abschnitt „NLP für Schüler“ illustrieren viele Bilder von Schülern, wie Übungen und bestimmte Arbeiten ablaufen. Das Thema Rechtschreibung z. B. beleuchtet sie auf vielfältige Weise und bezieht dabei den Einsatz von Computern im Klassenzimmer mit ein. Eine hilfreiche Redundanz erzeugt sie dadurch, dass sie Themen aus dem Lehrerabschnitt wieder aufgreift und jetzt in Beziehung auf den Schüler setzt. Sie setzt nicht nur bekannte Techniken von NLP-Entwicklern ein, sondern hat auch eigene Vorgehensweisen ausgedacht und erprobt. Begründungen für die Anwendung der NLP-Elemente holt sie nicht nur aus der NLP-Literatur, sondern dehnt ihre Recherchen auch auf andere Wissensgebiete aus und landet mitunter sogar bei Aristoteles.


Die Erhebung der Untersuchungsergebnisse berücksichtigt alle Kriterien, die in einer wissenschaftlichen Dissertation eine Rolle spielen. Sie verschweigt nicht Schwierigkeiten, die bei einer Versuchsgruppe auftraten. Damit erhöht sie die Glaubwürdigkeit ihrer Untersuchung. Insofern gibt sie ein nachahmenswertes Beispiel für Hochschulabsolventen ab, die ebenfalls NLP zum Gegenstand von Untersuchungen machen wollen. Sie finden in 50 Literaturangaben reichlich Quellenmaterial für eigene Studien.


Es ist sehr ermutigend für Pädagogen, dass das Gesamtergebnis des NLP-Einsatzes sehr positiv ausfiel. Diese Untersuchung rückt endlich wieder den Menschen, den lehrenden und den lernenden, in den Mittelpunkt und nicht den Lernstoff.


Ich empfehle dieses Buch allen Suchern nach einer Schule, die für die heranwachsende Generation ein Ort ist, den sie gerne aufsucht und in dem sie das Rüstzeug für ein glückliches, erfülltes Leben erhält.


Die Autorin ist unter der e-Mail-Adresse elisabeth@nlpacademy.at zu erreichen.

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